Donnerstag, 21. Dezember 2023

*Und ich wähle sie immer wieder für mich! Meine Haltung hinter der Geschichten, die ich mir erzähle!*

Ich kann mich immer fragen, was das Problem ist!

Ich kann mich immer auf das Problem fokussieren und es ganz genau untersuchen. Ich kann mir meine Zuständigkeiten darin überlegen und alles ganz genau auseinanderpflücken und so Klarheit hineinbringen.


Ich kann mich aber auch immer fragen: „Was ist denn jetzt das Gute hier?“
Und ich kann mich immer darauf konzentrieren, was mir jetzt und hier gerade gut tut.
Welcher Gedanke tut mir jetzt gerade gut?
Und ich meine hier nicht ein Gedanke, der mich ablenkt, der nichts mir „dem Problem“ zu tun hat, sondern Gedanken, die wirklich auch da rein gehören.

Ich meine den bewusst gewählten Perspektivenwechsel, der mich in ein anderes Gefühle bringt. Der mich öffnet, mich weit und frei macht.

Und ich stelle je länger je mehr fest, dass es diesen Gedanke wirklich gibt.
Den anderen!
Der, der mit erlaubt, einen andere Blickwinkel einzunehmen und mir so Freiheit schenkt.

Dabei geht es einmal mehr um meine Haltung hinter der Geschichte, die ich mir gerade erzähle!

Gestern Nacht hatte ich wieder einmal einen Traum, der mich sehr traurig machte. Immer wieder träume ich, dass sich ein bestimmter Mensch von mir trennt. Und es tut immer sehr weh. Im Traum und meist auch danach, im Wachen.

Ich habe realisiert, dass ich Angst habe.
Angst, verlassen zu werden. Pure Verlustangst. Und ich hab mir überlegt, was das zu bedeuten hat, dass ich immer wieder davon träumen muss. Welche „Anzeichen“ nimmt mein Unterbewusstsein da auf, welche es dann in solch schlimme Träume umwandeln muss, um es mir zu sagen?
Was stimmt denn hier nicht und ich sehe es nicht?

Und dann hab ich mich für den Perspektivenwechsel entschieden!
Dass ich immer wieder von dieser Trennung träume, bedeutet für mich, dass mir wirklich etwas an dieser Beziehung liegt. Dass ich keine Trennung möchte. Dass es nicht der Moment für eine Trennung ist, auch wenn wir so komplett verschieden sind und uns mit Worten kaum verstehen können.

Und dieser andere Blickwinkel erlaubt mir Freiheit.

Ich habe keine Angst mehr!

Ich wähle, wie ich etwas deuten möchte. Für mich!

Und ich wähle den Gedanken, der mit gut tut!

Ich folge ganz bewusst nicht den Zweifeln, weil sie mich eng, klein, unsicher, verzweifelt machen und das fühlt sich nicht gut an!

Ich wähle die Gedanken, die mich mich so fühlen lassen, wie ich es will!
Offen, weit, gross, frei!

Herzlichst Katrin



Montag, 18. Dezember 2023

Nicht zu wenig, sondern viel mehr!

Meine Lieben,

Diese Einsicht hat mir heute die totale Freiheit, Leichtigkeit und Freude geschenkt!
Ich bin wieder einen wundervollen, magischen Schritt weiter auf meinem Königsweg!
Ich bin tief berührt und dankbar für mein Denken und mein Leben!

Herzlichst
Katrin



Freitag, 15. Dezember 2023

Meins/ Deins

 


Sobald die Geschichte, die ich gerade erlebe und wahrnehme, mich berührt, sobald sie in mir etwas macht, ist sie „meine“. 


Wenn sie zusätzlich auch dich berührt, ist sie auch „deine“. 


Sehr wahrscheinlich und sehr oft sind es aber zwei sehr unterschiedliche Geschichten!


Und genau deshalb macht es keinen Sinn, zu sagen: “Das ist jetzt aber Deins!“

Weil schon in diesem „Das“ liegt MEINE Wahrnehmung drin! Dieses „Das“ ist schon meine Geschichte, meine Definition, das Bild zur Geschichte aus meiner Sicht.

Also muss ich mich nicht wundern, wenn der andere dann wütend wird und sagt, das stimme aber nicht! 


Das einzige was für mich Sinn macht, ist mich zu fragen:

 „Was ist denn jetzt hier MEINS?“

Und wo habe ich das Gefühl, dass es SEINS oder IHRES ist. 

Wenn ich nämlich den Wunsch habe, die Geschichte zu seiner oder ihrer zu machen, die Schuld abzugeben, heisst das für mich, dass es da einen Teil gibt, den ich lieber nicht bei mir hätte. 

Dann finde ich für mich heraus, ob es diesen Teil gibt, was da genau dahinter steckt und warum ich den nicht bei mir haben möchte. 

Ich schau ganz genau, was dieser Teil bei mir macht und auslöst. 

Und dann kann ich entscheiden, ob ich ihn zu mir nehme und für mich verändere, 

ob ich noch in den Austausch mit meinem Gegenüber gehe und mich und die Verantwortlichkeiten, um die es geht, zu erklären und klären versuche, 

oder ob mich dieser Teil nicht in mir berührt und ich ihn deshalb, ohne das überhaupt dem anderen zu sagen, an ihn/sie zurückgeben und mich so davon lösen kann.


Auf diese Weise bin ich nicht abhängig davon, wie mein Gegenüber mit der Geschichte umgeht! 

Das kann ich auch machen, wenn mein Gegenüber nur schon die Augen verdreht, wenn ich von „Deins und Meins“ zu reden beginne!


Mit allen drei Varianten kann ich wieder in Frieden kommen!


Mit der Geschichte, mir und meinem Gegenüber!


Herzlichst Katrin






 
Klarer Fall von verschiedenen Geschichten! ;)

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Perspektivenwechsel

Verstecke dich nicht hinter einer Definition,

die du über dich gemacht hast!


Du darfst und kannst alles sein, was du willst!



Sag nicht: „Ich bin eben so! Ich kann nicht anders!“ Oder: „Ich bin eben nicht so! Darum kann ich das nicht!“


Das ist nicht wahr!!


Du willst nicht!


Wenn ich nicht kann, will ich aus irgend einem Grund nicht!


Was will ich denn da nicht?

Warum wähle ich, es nicht zu können?

Was muss ich auch nicht können, wenn ich dieses nicht kann?

Was will ich nicht können?


Wovor schütze ich mich wenn/indem ich mir sage, dass ich es nicht kann?

Was wäre, wenn ich es könnte, wenn ich so wäre?

Knüpfe ich es an Bedingungen? 

Müsste ich dann - meiner Meinung nach - zusätzlich etwas anderes sein, was ich eben nicht will?


Wenn ich mich als sportlich definiere, muss ich es auch „sein“, dann muss ich Sport machen, mir die Zeit dafür nehmen, die Anstrengung in Kauf nehmen! (Das ist meine Verknüpfung hier, für dich kann das ganz anders sein!)


Wenn ich mich als Familienmensch definiere, muss ich freudig an jeder Familienfeier teilnehmen, kommunikativ, nett und fröhlich sein!


Das Problem dabei ist, wenn ich mich als unsportlich und asozial definiere, verbiete ich mir, das Gegenteil zu sein!


„Ich wünschte mir, ich wäre so!“

Wenn ich das denke, dann erlaube ich mir noch nicht, so zu sein!

Alles was ich brauche, um so sein zu können, ist meine Erlaubnis!


Der springende Punkt ist, dass ich herausfinden kann, darf, muss, was ich denn genau sein möchte! Welchen Teil meiner Definition!


Deshalb: Hör auf, dich mit Begriffen zu definieren, die (für dich) beladen sind mit Bedingungen und dich deshalb einschränken, dir Grenzen setzen, dich schwer machen, dich belasten!


Wenn ich das bin, muss ich auch das sein!


Sportlich - diszipliniert, stark, beweglich, gesund, hartnäckig, …

Familienmensch - kontaktfreudig, nett, höflich, an anderen interessiert, …

Spirituell - auf dem richtigen Weg, sicher in mir, wissend, glücklich, erleuchtet, …


Was in dieser, meiner, Definition wäre ich denn gerne?


Ich wähle jeden Moment, wer ich sein will!


Ich bin kein Familienmensch!

Was will ich von dieser (meiner) Definition nicht sein? 

Wogegen sträube ich mich?

Und was darin will ich eben doch sein?


Ich bin beratungsresistent!

Wann, worin, wo, wie, von wem will ich nicht beraten werden? 

Warum nicht?

Was könnte geschehen, wenn ich mich beraten lasse?

Was bedeutet für mich „Beratung“?

Dass ich vorher „falsch“ war, wenn ich einen Rat annehme(n muss)?

Dass die Person, die mich berät, „besser“ (-wisserisch) ist als ich?

Und wann, worin, wo, wie, von wem lass ich mich gerne beraten?


Ich bin nicht entscheidungsfreudig! 

Ich kann mich nicht entscheiden!

Warum? 

Was brauche ich noch, um mich entscheiden zu können? 

Warum will ich mich nicht entscheiden? 

Warum denke ich, mich entscheiden zu müssen?

Welche Konsequenzen hänge ich an diese Entscheidung? 

Wenn ich mich dafür entscheide, muss ich auch das tun oder sein. Stimmt das denn??


Ich bin krank! 

Wovor schützt mich dieser Gedanke, diese Aussage? 

Was darf ich, wenn ich mich so definiere, tun, was ich mir sonst nicht erlauben würde?

Darf ich mich dann endlich mal hinlegen und nichts tun?

Darf ich mich (nur) dann umsorgen lassen?

Darf ich mich (nur) dann von der Arbeit „entschuldigen“?


Warum denke ich nicht: „Ich bin gesund!“? 

Warum denke ich nicht: „Ich bin sportlich, spirituelle, ein Familienmensch?“

Warum muss ich mir sagen, dass ich es nicht bin?

Wofür brauche ich hier eine Entschuldigung?

Wo fühle ich mich hier „schuldig“?


Was ist da drin meine Sehnsucht?

Es geht immer um MEIN Verständnis von dieser Definition! 

Und ich habe hier mein Bild, welches ich durchleuchten kann!


Die einzelnen Komponenten sind nicht unweigerlich und unwiderruflich verbunden. 

Die Verbindung mache ich! 

Und ich kann sie auch wieder lösen!!


Was bedeuten für mich meine Definitionen?


Und:

Ich mach mir da nur Gedanken dazu, wenn ich „ein Thema“ darin habe, welches ich lösen darf! 

Wo ist da mein Trigger!


Definitionen, die mich ruhige, weit, leicht sein lassen, muss ich nicht „überdenken“! Wenn ich Frieden damit habt, darf ich mich auch so definieren!


Herzlichst 

Katrin


Dienstag, 12. Dezember 2023

Vortrag "Zurück zu mir!" Teil 3

Ihr Lieben, 

nun ist auch der dritte und letzte Teil meiner Vortragstrilogie online und für euch einsehbar. 

Viel Vergnügen beim zuhören und schauen und ich wünsche mir, dass euch etwas davon berühren wird!

Herzlichst katrin


 https://youtu.be/zO_zwXoyWUs?si=BI5Q0rJlMtjWnuFv

Samstag, 2. Dezember 2023

Liebe und Selbstliebe

Solange ich jemandem vorwerfe, nicht in seiner Selbstliebe zu sein, habe ich nichts von (meiner) Selbstliebe verstanden!

Solange ich andere dafür verurteile, in ihrem Leiden hängen zu bleiben, habe ich nichts von Mitgefühl verstanden.

Solange ich andere dafür verurteile, sich nicht auf ihren Weg zu begeben, habe ich nichts von meinem Weg verstanden.


Solange ich denke, zu wissen, was das Richtige ist für die da draussen, habe ich nicht verstanden, was das Richtige für mich ist.


Ich wünsche mir, Menschen um mich herum zu haben, die mich verstehen, wenn ich ihnen von mir und meinem Weg erzähle. 

Nur ist es ja so, dass ich mich verstanden fühle, wenn ich mich selber verstehe. 

Wenn da nichts ist, was ich in mir gerade ablehne.

Wenn ich mir selber die Erlaubnis gebe, mich zu sein. 


Und diese Erlaubnis gebe ich mir und nicht mein Gegenüber. 


Also ist es nicht „die Schuld“ vom Gegenüber, wenn ich mich nicht verstanden fühle!

Sondern es liegt in meiner Macht, mir zu erlauben, mich zu sein. 

Im Beisein von wem auch immer!


Genau so bereichernd kann es also für mich, Menschen zu begegnen, die ganz anders sind und denken als ich. 

Solche, die nichts mit meinem Weg anfangen können und mit deren Weg ich nichts anfangen kann. 

Weil genau da sehe ich ja wieder für mich, wo ich noch Grenzen habe, wo ich noch denke, da geht etwas so ganz und gar nicht. 


Der Schmerz, der kommt, wenn ich mich nicht verstanden fühle, ist der Zweifel daran, ob ich denn richtig bin.


Diese Frage muss ich mir nicht mehr stellen! 


Es steht ausser Frage, dass ich richtig bin, so wie ich bin!


Und das gleiche gilt auch für dich!


Wenn es mich verletzt, wie das Aussen auf mich reagiert, wie das Aussen mich nicht versteht, ist das meine Verletzung in mir drin, meine Unsicherheit mit gegenüber, mein nicht-vertrauen in mich. 


Ich habe heute realisiert, dass es mir nicht mehr wichtig ist, von meinem Mann zu „wissen“, dass er mich liebt. 

Es ist mir viel wichtiger, zu wissen, dass er sich liebt. 


Und da hab ich realisiert, wie hochmütig und übergriffen das sein kann, definieren zu wollen, ob jemand anderes sich selber liebt oder nicht. 

Es liegt nicht an mir, das für ihn und sonst jemand anderes zu erkennen oder zu definieren. 


Das einzige, woran ich arbeiten kann, was ich erfühlen kann, was ich erforschen kann, ist meine Selbstliebe.

Und die gilt es für mich zu pflegen.


Indem ich mich selber pflege.

Indem ich mir gut schaue. 

Indem ich mir erlaube, mich zu sein.

Indem ich mich so akzeptiere, wie ich bin.

Indem ich mir selber vertraue.

Indem ich tatsächlich für mich selber einstehe und nach meinem Gefühl handle, auf mein Herz höre und mir selber treu bin.


Und indem ich für mich und meine Selbstliebe einstehe, kann ich meinen Mitmenschen Liebe geben, ohne dieses Geben davon abhängig zu machen, wer, wie oder was sie sind. 

Dann kann die Liebe die Verbindung sein, die sie ist. Bedingungslos und frei.


(Das heisst nicht, dass ich in jeder Verbindung einfach bleiben muss oder in jeder Art von Verbindung einfach „zufrieden“ sein muss!! Nein!

Aber darauf gehe ich ein anders mal näher ein ;) )


Herzlichst 

Katrin



Und immer wieder kommt dieses Thema zu mir! <3 



Fremdgesteuert

Mich fremdgesteuert zu fühlen bedeutet, dass ich meine Gedanken nicht kenne.  Denn in letzter Instanz entscheide immer ich, was ich tatsäch...