Ich kann mich immer fragen, was das Problem ist!
Ich kann mich immer auf das Problem fokussieren und es ganz genau untersuchen. Ich kann mir meine Zuständigkeiten darin überlegen und alles ganz genau auseinanderpflücken und so Klarheit hineinbringen.
Ich kann mich aber auch immer fragen: „Was ist denn jetzt das Gute hier?“
Und ich kann mich immer darauf konzentrieren, was mir jetzt und hier gerade gut tut.
Welcher Gedanke tut mir jetzt gerade gut?
Und ich meine hier nicht ein Gedanke, der mich ablenkt, der nichts mir „dem Problem“ zu tun hat, sondern Gedanken, die wirklich auch da rein gehören.
Ich meine den bewusst gewählten Perspektivenwechsel, der mich in ein anderes Gefühle bringt. Der mich öffnet, mich weit und frei macht.
Und ich stelle je länger je mehr fest, dass es diesen Gedanke wirklich gibt.
Den anderen!
Der, der mit erlaubt, einen andere Blickwinkel einzunehmen und mir so Freiheit schenkt.
Dabei geht es einmal mehr um meine Haltung hinter der Geschichte, die ich mir gerade erzähle!
Gestern Nacht hatte ich wieder einmal einen Traum, der mich sehr traurig machte. Immer wieder träume ich, dass sich ein bestimmter Mensch von mir trennt. Und es tut immer sehr weh. Im Traum und meist auch danach, im Wachen.
Ich habe realisiert, dass ich Angst habe.
Angst, verlassen zu werden. Pure Verlustangst. Und ich hab mir überlegt, was das zu bedeuten hat, dass ich immer wieder davon träumen muss. Welche „Anzeichen“ nimmt mein Unterbewusstsein da auf, welche es dann in solch schlimme Träume umwandeln muss, um es mir zu sagen?
Was stimmt denn hier nicht und ich sehe es nicht?
Und dann hab ich mich für den Perspektivenwechsel entschieden!
Dass ich immer wieder von dieser Trennung träume, bedeutet für mich, dass mir wirklich etwas an dieser Beziehung liegt. Dass ich keine Trennung möchte. Dass es nicht der Moment für eine Trennung ist, auch wenn wir so komplett verschieden sind und uns mit Worten kaum verstehen können.
Und dieser andere Blickwinkel erlaubt mir Freiheit.
Ich habe keine Angst mehr!
Ich wähle, wie ich etwas deuten möchte. Für mich!
Und ich wähle den Gedanken, der mit gut tut!
Ich folge ganz bewusst nicht den Zweifeln, weil sie mich eng, klein, unsicher, verzweifelt machen und das fühlt sich nicht gut an!
Ich wähle die Gedanken, die mich mich so fühlen lassen, wie ich es will!
Offen, weit, gross, frei!
Herzlichst Katrin
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