Dienstag, 26. September 2023

Schuld und Gefühle

Wenn ich Schuld gebe, kann ich keine Liebe nehmen.

Wenn ich Schuld gebe, kann ich keine Liebe fühlen.

Wenn ich Schuld gebe, kann ich keine Verbindung spüren.
Wenn ich Schuld gebe, will ich keine Verbindung spüren.
Weder im Aussen noch im Innen.
Also weder für andere, noch für mich!
Wenn ich Schuld abgebe, bedeutet das, dass ich etwas habe, was ich so nicht haben will!
Oder dass ich etwas nicht habe, was ich haben will.
Dass etwas nicht so ist, wie ich es will.
Dass etwas falsch ist.
Und da kommt wieder:
Dass ich falsch bin!
Wenn ich im Aussen einen Schuldigen suchen muss, heisst das, dass ich meine „Schuld“ nicht übernehmen will.
Für mich ist da die Schuld schon die Verantwortung!
Wenn ich meine Selbstverantwortung nicht übernehmen will, muss ich Verantwortung abgeben!
Verantwortung ist da wie Energie, sie kann nicht vernichtet oder aufgelöst werden, sie kann nur anders verteilt werden.
Wenn ich meine Selbstverantwortung nicht übernehme, bedeutet das, dass es etwas in mir gibt, womit ich nicht klar komme. Etwas, von dem ich glaube, es nicht ertragen, aushalten, damit umgehen kann. Deshalb möchte ich es weg haben. Deshalb kämpfe ich dagegen an! In mir. Da kämpfe ich gegen mich!
Der Punkt ist nun, dass, solange ich gegen etwas in mir ankämpfe, solange ich meine von mir als schlecht definierten Gefühle nicht haben will, solange werde ich auch die Gefühle, die ich umso mehr haben will, nicht fühlen können!
Es geht nicht darum etwas nicht zu haben und etwas anderes dafür zu haben!
Es gibt nichts, wofür es sich gegen mich zu kämpfen lohnt, um es zu haben oder eben nicht.
Und da es auch bei Materie oder Menschen schlussendlich bei mir um Gefühle geht, die sie in mir auslösen, gibt es kein Gefühl, welches ich mehr oder weniger haben sollte!
Die Trauer, die Wut, die Eifersucht sind genau so wichtig und zu mir gehörend, wie die Liebe und das Glück!
Wenn ich eines meiner Gefühle nicht haben will, kann ich auch die anderen nicht haben/fühlen!
Und wenn ich eben weiss, dass meine Gefühle meine Freundinnen sind, die mit mir reden wollen, die mir helfen wollen, die mir meinen Weg zeigen wollen, dann gibt es keine einzigen Grund, sie in gute oder schlechte Gefühle einzuteilen, egal, welche Namen ich ihnen gebe.
Alle meine Gefühle haben einen Sinn für mich!
Alle meine Gefühle wollen nur das Beste für mich!
Alle meine Gefühle gehören zu meinem Leben!
Wenn ich eines davon nicht haben will, kämpfe ich gegen mich und mein Leben!
Und das kann nur weh tun!!

Herzlichst Katrin
25.8.23


Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Montag, 25. September 2023

Was ich gestern getan hab:

Beim Laufen, draussen im Regen (sprich: meine Brille war voller Regentropfen und demzufolge war meine Sicht leicht eingeschränkt) hab ich, wie ich das so gerne immer tue, von weiten ein TIer gegrüsst. Ich sah eine Kröte, so um die 15 cm Durchmesser, gut faustgross - ich liebe Kröten, ich finde, sie strahlen so eine wundervolle Ruhe aus - und ich hab mich gefreut, dass sie da so friedlich auf meinem Weg sitzt und da hab sie, wie bereits erwähnt, von Weitem gegrüsst. „Hooi Schätzeli!“ pflege ich da zu sagen.

Tja, ein paar Schritte weiter hab ich dann erkannt, dass ich keine Kröte gegrüsst habe, sondern einen Pferdeapfel😂.
Ich hab mich danach den ganzen Tag über diese kleine Geschichte gefreut!! Wundervoll nicht, dass ich so in Frieden bin mit mir und der Welt, dass ich Pferdeäpfel begrüsse.

Herzlichst Katrin
30.8.2023



🥳







Montag, 18. September 2023

Veränderungsbefehl

 


Immer wieder habe ich etwas für mich erkannt, wie ich es bis dahin gemacht habe und gedacht, dass es nun für mich an der Zeit wäre, dies zu ändern. 


Schnell habe ich mir ein Verbot aufgebrummt, so oder so darf ich es ab jetzt nicht mehr tun! Oder einen Befehl, so oder so muss ich es ab jetzt tun!


Hat das funktioniert?

Selten bis nie!


Oft hat es mich sogar in noch grössere Selbstzweifel gebracht, weil ich zwar am Thema dran und mir bewusst war, wenn es wieder auftauchte, aber anstatt es so für mich drehen zu können, dass ich Frieden damit gefunden hätte, zog ich mit diesem Verbot oder Befehl noch mehr in den Krieg gegen mich selber. 

Jedes Mal, wenn ich es wieder nicht anders tun konnte, habe ich mich verurteilt und die Angst, dass ich es nie würde ändern können, wurde so immer grösser. 


Heute gehe ich anders mit meinen Veränderungswünschen um und ich kann so im Frieden bleiben. 


Wenn ich etwas ändern möchte, weil ich für mich merke, dass es so, wie ich es bisher gemacht habe, für mich nicht mehr stimmt, nehme ich das Thema mit mir auf den Weg.

Aber anstatt im Vornherein für mich zu entscheiden, wie ich es dann, wenn das Thema denn wieder auf meinem Weg auftauchen würde, tun sollte, stelle ich mir dann, in diesem Moment, die Frage: 

„Wie will ich es jetzt tun?“ 

Und dann tu ich es so, wie ich es will!

Was mir dann auch gelingt, weil ich nicht damit beschäftigt bin, mich selber zu verurteilen und zu bekämpfen!!


Wenn ich zum Beispiel liebevoller mit mir selber umgehen möchte, sage ich mir nicht :“Ab jetzt spreche ich nur noch liebevoll mit mir! Ab jetzt darf ich mich nicht mehr selber beschimpfen!“


Ich nehme das Thema „Wie gehe ich mit mir selber um?“ auf meinen Weg mit. Wenn ich dann realisiere, dass ich mich selber wieder klein mache oder beschimpfe, frage mich in diesem Moment:

“Will ich so mit mir umgehen?“ und 

„Wie will ich denn jetzt mit mir selber umgehen?“ 

Und dann tu ich es so, wie ich es will!


Herzlichst Katrin



Nur wenn ich im Frieden bin mit mir, kann ich auch liebevoll für mich sorgen!




Sonntag, 17. September 2023

Vielleicht

 Vielleicht ist die Stimme des Zweifels stattdessen mein Leben, welches mir sagen will:

"Hej du Wundervolle/r! 

Mach weiter so! 

Du hast schon so viel erreicht; das hast du mir schon so oft bewiesen. Gib nicht auf! 

Glaube an dich! 

Es ist Zeit für dich, den nächsten Schritt zu wagen! 

Deine Gedankenwelt braucht ein Update! 

Schenke es dir, weil deine aktuellen Gedanken dir weh tun! 

Glaube ihnen nicht und geh weiter! 

Finde die neuen Gedanken, die dir Mut machen, die dir gut tun!

Damit du mich leben kannst! 

Mich, dein Leben!

Ich will nur das Beste für dich!

Immer!

Und deshalb werde ich dich immer wieder daran erinnern, wenn es Zeit wird, weiterzugehen. 

Es ist nicht das Ziel, an einem Ort, bei einem schlussendlichen und "richtigen" Gedanken anzukommen! Du bist auf deinem Weg und der hört nie auf. 

Ich bin Veränderung, ich brauche Veränderung, um sein zu können! 

Gib dich mir hin, tauche in mich ein, wie in Wasser und lass mich dich umspülen und halten. 

Ich bin da für dich! 

Ich bin da! 

Ich bin! Genau so wie du bist!

In Liebe, 

Dein Leben!“


Herzlichst

Katrin


Die Welt ist ein guter Ort zum leben!

Der Mensch ist gut.

Ich hab vor ein paar Wochen auf dem Marktplatz von fb eine neue Küchenmaschine gekauft, bezahlt und nie bekommen. Ja, ich hätte es im Verlauf der Verhandlungen merken können, dass da etwas faul ist. Ich hab mich bewusst dafür entschieden, zu vertrauen.
Tja, das hat sich dann nicht bezahlt gemacht für mich (nur für den Menschen hinter dem FakeProfil🤷🏻‍♀️). Für mich war ds wertvoll, zu realisieren, dass ich in dieser Geschichte nicht ein Mal in Selbstzweifel oder Verurteilung gefallen bin und das hat mir echt gut getan. Kein „mensch, bin ich naiv!“ sondern „Ich bin lieber ‚naiv‘ und vertrauensvoll, als jeden zu verdächtigen, mich übers Ohr hauen zu wollen!“
Gestern hab ich via die gleiche Verkaufsplattform die gleiche Maschine gekauft, gleich abgeholt, bezahlt und jetzt steht sie in meiner Küche🥰
Ich bin glücklich, die nette Verkäuferin von gestern ist glücklich, und das FakeProfil von damals ist wahrscheinlich auch glücklich😁
Ich wähle diesen Weg!
Ich wähle diese Haltung!
Ich wähle für mich dieses Menschenbild!
Weil es mir gut tut!!
♥️ katrin
(1.9.23)


Montag, 11. September 2023

Aber!

Die eine Frage, die ich mir immer wieder stelle, wenn ich gerade einen Richtungswechsel will, ist :“Was will ich jetzt?“

Und wenn ich da keine klare Antwort für mich erkenne, konzentriere ich mich auf die „Abers“, die sich gleich an meine Frage anhängen!
Welche Gedanken (Abers ;)) sagen mir, dass das so für mich nicht geht?
Wenn ich wirklich etwas ändern will, bewusst, dann muss ich bereit sein, diese meine eigenen Einwände ganz genau anzuhören und zu überdenken.
Möglicherweise werde ich zum Schluss kommen, dass die Einwände für mich tatsächlich noch Geltung haben und dann werde ich klarer weitergehen können. Ohne Zweifel.
Es kann aber durchaus auch sein, dass ich so merken werde, dass meine Einwände (Glaubenssätze) so für mich keine Richtigkeit mehr haben, kein Gewicht, dass ich ihnen so nicht mehr glauben will, dass sie mich nicht mehr bestärken, ermutigen, mir kein gutes Gefühl für mich mehr geben und dann darf ich mich dafür entscheiden, sie zu ändern, zu drehen, neu zu formulieren!
Auch dann werde ich klarere weitergehen können, auf meinem Weg.
Ohne Zweifel!
Und ich werde mit meiner Frage :“Was will ich?“ wissen, welches meine nächsten Schritte sind.

Herzlichst
Katrin
(3.9.2023)


Ist möglicherweise ein Bild von Horizont und Dämmerung



Sonntag, 10. September 2023

Zurück zu mir - mein Königsweg

Live-Vortrag 

am Montag, 2.Oktober 2023

19:00 Uhr

in der Bibliothek Männedorf


Mein erster Vortrag ist bereit, also ich bin bereit ;) und wartet darauf, von euch live gehört zu werden!

Ich freue mich riesig und heisse euch alle herzliche willkommen! 

Der Vortrag „Zurück zu mir - mein Königsweg“ soll dich vor allem dazu ermutigen, den eigenen Weg zu gehen und zu erkennen, dass da alles vorhanden ist, was du brauchst, um dein Leben in Freiheit, Leichtigkeit, Gelassenheit und tiefer Zufriedenheit zu leben. Was du dafür tun darfst, ist, den Fokus ganz nach Innen und so zurück zu dir zu drehen!

Wie ich das gemacht habe, erzähle ich in diesem Vortrag!

Herzlichst 
Katrin




Pause füllen


Liebe LeserInnen

Lange habe ich hier nichts mehr gepostet.

Im Zusammenhang mit meinem Vortrag, den ich am 2.Oktober halten werde, plane ich nun, alle Posts, die ich auf FB geladen habe, auch hier noch zu ergänzen.

Ich beginne heute mit dem Aktuellsten, den ich vorgestern gepostet habe.

Viele weitere werden folgen ;)

Das Leben ist Veränderung

Ich muss mich nicht verändern, das Leben macht das sowieso für mich!
Wenn ich aber mein Leben gestalten will, muss ich mich aktiv für meinen Weg entscheiden, meine Veränderung bewusst wählen, sonst übernimmt mein Leben die Entscheidungen für mich.
Es wird dafür sorgen, dass ich all meine unbewussten Muster, die mir im Wege stehen, für mich löse, um ungehindert weitergehen zu können.
Das heisst, mein Leben wird mir aus liebevollster Überzeugung all das vor die Nase stellen, was ich nicht sehen will!
Immer wieder, bis ich meine Fokus in mein Innerstes drehe und da schaue, was ich ändern kann.
Das Leben meint es immer gut mit mir! Und genau deshalb wird es mich immer wieder auf die Probe stellen. Auf die Probe, ob das, was ich in meinem Leben habe, auch das ist, was ich wirklich haben will.
Die Veränderung, die das Leben ist, wird dann voller Wunder, wenn ich mich dafür entscheide, sie in meine Hand zu nehmen!

Herzlichst
Katrin
(8.9.23)



Fremdgesteuert

Mich fremdgesteuert zu fühlen bedeutet, dass ich meine Gedanken nicht kenne.  Denn in letzter Instanz entscheide immer ich, was ich tatsäch...