Mittwoch, 18. August 2021

„Alles wird gut!“ schreit das positive Denken.

„Alles ist gut!“ flüstert das Urvertrauen.

Warum ist das so ein grosser Unterschied und was bedeutet das für meinen Alltag, für mein Leben?
Das positive Denken sitzt in meinem Kopf. Es ist „Denken“, es ist steuerbar, es ist veränderbar, es ist „überdenkbar“ und dadurch auch widerlegbar. Ich kann ihm glauben oder nicht. Es kann mich überzeugen oder auch nicht. Ich kann davon überzeugt sein und doch zweifeln, ob das auch für mich persönlich stimmt.
Das Urvertrauen sitzt in meinem Herzen. Es ist da, war immer schon da und wird immer da sein!
Es ist einfach und ist auch immer gleich, es ruht in sich, verändert sich nie, muss mich von nichts überzeugen, weil es in sich selber weiss, dass es ist, wie es ist und dass das gut ist!
Nur manchmal, oder auch oft, kann ich sein Flüstern nicht hören, weil der Kopf lauter ist. Weil meine Gedanken mir ständig reinreden. Weil mein Kopf meint, mich von meinen Gedanken überzeugen zu müssen, weil er sich im Grunde genommen auch selber nicht ganz sicher ist, ob das jetzt stimmt, was er schreit!
Und weil mein Urvertrauen weiss, dass es da ist und keinen Kampf eingehen muss, um dies zu beweisen, bleibt es ganz ruhig, unaufgeregt, vertraut, leise, aber sehr insistierend. „Steter Tropfen höhlt den Stein“, das ist wohl ein Grundsatz des Urvertrauens 😉
Wenn ich nun mitten in meinem Alltag bin, alles um mich herum so läuft, wie es gerade eben läuft, ist mein Kopf dabei und redet fast durchgehend auf mich ein. Die Angst möchte mich beschützen, meine Gefühle werden lauter, je weiter ich mich selber von mir entferne und manchmal ist es unheimlich schwer, herauszufinden, was ich nun gerade wirklich tun soll. Was ist jetzt gerade richtig für mich, was falsch? Macht es überhaupt einen Unterschied?
Wenn ich mein Urvertrauen höre, sein Flüstern, wenn ich es sogar spüre, seine Kraft, seine Grösse, sein Sein, dann kann ich meinen Gedanken zuhören, ohne mich von ihnen verunsichern zu lassen. Ich kann meine Ängste anhören und für mich entscheiden, was sie konkret „vorschlagen“, wie ich mich schützen kann. Ich kann meine Gefühle „wahr“nehmen und daraus erkennen, was jetzt gerade wirklich abgeht und weiss dann, was für mich gerade „richtig“ ist.
Mein Urvertrauen gibt mir den Boden unter meinen Füssen, ein Gefühl von Sicherheit, eine Standhaftigkeit, die einfach ist. Ich muss dafür nichts tun und ich muss nichts neues werden. Ich muss es mir nicht verdienen oder mich bewähren, dass es zu mir kommt. Es ist da, ganz leise und sehr geduldig!
Ich selber habe mein Urvertrauen endlich erkannt. Ich fühle es, spüre seine Stärke, höre es und vertraue ihm und dadurch mir im Moment unerschütterlich. Ich bin unheimlich dankbar!
Und ich weiss, wie ich den Weg zu ihm gefunden habe.
Mein Kopf hat mir dabei geholfen! Er hat so lange mit mir „geredet“, bis ich angefangen habe, meinen Gedanken wirklich zu zu hören! Und ich habe zugehört! Lange und sehr genau! Dadurch habe ich mich selber immer besser kennengelernt und angefangen zu verstehen. Und je klarer ich meine Gedanken wahrgenommen habe, desto deutlicher habe ich das Flüstern von meinem Urvertrauen gehört. Wunderschön!
Für mich war es sehr hilfreich, diese „Arbeit“ im Coaching von Isabelle Tschumi zu machen. Es war für mich sehr wichtig, meine Gedanken auch laut auszusprechen und mit anderen Menschen zu teilen. So wurde mir immer klarer, was meine Gedanken sagen, wer ich zu sein meine und wer ich sein möchte.
Sehr bald werde ich hier ein Angebot für ein Gratis-Coaching machen, bei dem du ein paar Schritte auf deinem Königsweg gehen kannst, wenn du das denn möchtest. Ich werde dich sehr gerne ein Stück weit begleiten und dir helfen, deine Gedanken „einzufangen“. Du wirst erkennen, dass auch dein Urvertrauen flüstert!
Mein Urvertrauen ist in meinem Herzen!
Es ist da, unerschütterlich, ruhig, vertraut, wunderschön!
Kannst du dich noch an meinen Post von gestern erinnern?
Was, wenn es keine Grösse zu erreichen gibt, weil ich schon immer in meiner Grösse war und sein werde?
Was, wenn ich selber der Halt bin, nach dem ich mich so lange gesehnt habe?
Was, wenn ich selber mein Urvertrauen bin?
Herzlichst
katrin

Ist möglicherweise ein Bild von Raubkatze und außen

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