Freitag, 18. April 2025

*Warum es sich so sehr lohnt, sich für die Grundhaltung „Ich bin einfach gut, so wie ich bin“ zu entscheiden!*


Wenn ich die Grundhaltung habe „Ich bin gut, so wie ich bin!“ gibt es keinen einzigen Grund länger zu leiden.

Es gibt keinen einzigen Grund mich rechtfertigen zu müssen.
Es gibt keinen einzigen Grund beleidigt zu sein.
Es gibt keinen einzigen Grund mich wehren zu müssen.
Es gibt keinen einzigen Grund mich falsch zu fühlen.
Es gibt keinen einzigen Grund an mir zu zweifeln.
Es gibt keinen einzigen Grund zu streiten!
Es gibt keinen einzigen Grund zu kämpfen!
Es gibt keinen einzige Grund mich über längere Zeit schlecht zu fühlen!
Angegfriffen fühle ich mich nur, wenn ich selber glaube, dass ich falsch sein könnte. Wenn ich sozusagen entlarvt sein könnt.
Nur wenn ich glaube, dass es sein könnte, dass ich falsch bin, tut es weh.
Wenn ich weiss, dass ich etwas richtig gemacht habe und mich jemand dafür kritisiert, tut mir das nicht weh. Ich kann bei meiner Überzeugung bleiben, dass es richtig war und ich nichts falsch gemacht habe.
Nur wenn ich dadurch in Selbstzweifel falle, beginnt es mir weh zu tun und ich werde das Gefühl haben, mich verteidigen zu müssen.
Stell dir vor, du fühlst dich nie angegriffen! Weder vom Aussen, noch von dir selber!
Ist das nicht Freiheit pur?
Egoistisch?
Aufgeblasen?
Zu selbstsicher?
Oder sogar zu selbstverliebt?
Das geht doch gar nicht!?!
Was, wenn alle so wären?
Ja, was wäre wenn alle Menschen einfach von Grund auf in sich selber verliebt wären?
(Also ich behaupte ja, dass das auch ganz natürlich so ist und dass wir uns diese Selbstliebe sehr oft abtrainieren und mit Selbstanforderungen und Ideen, wie wir sein sollten überdecken…)
Ja, was wäre, wenn alle Menschen wirklich daran glauben könnten, dass sie gut sind, so wie sie sind und zusätzlich daraus folgern, dass alle Menschen einfach gut sind so wie sie sind?
Also für mich ist das Frieden pur!
Naiv?
Ich bin lieber naiv, als eingesperrt in „so sollte man sein¨“!
Davon überzeugt zu sein, dass ich von Grund auf richtig bin, bedeutet nicht, dass ich immer alles „richtig“ mache! Es bedeutet nicht, dass ich immer ohne Zweifel bin. Es bedeutet auch nicht, dass mir immer alles nur leicht fällt.
Aber indem ich den Umweg über die Frage „Wo bin ich jetzt wieder falsch?? Was hab ich mir nur dabei gedacht?? Warum habe ich das jetzt schon wieder verpatzt?“ sparen kann, kann ich direkt da hin, wo ich etwas konstruktiv verändern kann!
Ich muss mich nicht zuerst klein machen und mich dann wieder aufbauen, bevor ich mich dafür entscheiden kann, wie ich weitermachen will.
Ich gehe direkt in die Frage „Wie will ich es denn jetzt?“
Wie dient mir diese Situation?
Was kann/will ich jetzt tun?
Was brauche ich jetzt?
Wie kann ich das bekommen?
Was braucht mein Gegenüber jetzt? (Das muss ich von ihm/ihr erfahren und nicht selber erkennen/raten)
Was kann ich für mein Gegenüber jetzt tun? (Auch das muss ich erfragen!)
Aber ich kann - mit der Grundhaltung, dass ich gut bin - den schmerzhaften Teil von Anfang an weglassen!
Und wenn etwas weh tut - emotional - weiss ich, ich darf mich selber wieder daran erinnern, dass ich gut bin, wie ich bin!
Ich darf mich daran erinnern, weil ich es in meinem Inneren weiss!
Auch ich vergesse zuweilen wieder, dass ich mich grundsätzlich einfach gut finde 😉
Aber ich weiss, dass es an mir selber liegt, diese Überzeugung in mir drin immer wieder neu zu stärken!
So sag ich mir immer wieder, dass ich gut bin, wie ich bin!
Manchmal glaube ich es mir, manchmal weniger.
Und das ist auch gut so!
Auch das gehört zu meinem Grundsatz, ich bin gut, so wie ich bin, auch wenn ich manchmal daran zweifle.
Es geht wirklich um den Grundsatz, um den Boden, den ich mir für mein Leben bereite, den Boden, auf dem ich stehe.
Wenn ich mir da Sicherheit aufbaue, kann ich viel mehr „ertragen“ in meinem Leben. Ich werde nicht so schnell aus der Bahn geworfen. Und wenn doch, finde ich meinem Boden schneller wieder, weil er immer solider wird und immer mehr mein Boden, den ich hege und pflege.
Meinen Boden, der schlicht und einfach aus dem Satz besteht:
Ich bin gut, so wie ich bin!
Herzlichst
Katrin



Donnerstag, 17. April 2025

Ein Gefühl ist nie schlecht!

Es ist erst schlecht, wenn ich es so bewerte. 

Für mich gibt es keine schlechten Gefühle mehr. 

Es gibt keine Gefühle mehr, die ich weghaben will oder für die ich mich schäme. 

Es gibt Momente, in denen ich mich unwohl fühle, auch mit Gefühlen, aber dann weiss ich umso mehr, dass gerade etwas Wichtiges in mir drin los ist.


Über Gefühle, die ich noch vor ein paar Jahren mit „schlecht“ betitelt hätte, glaube ich heute, dass es Gefühle sind, die mir zeigen, dass ich mich am verlieren bin oder mich bereites verloren habe.

Sie zeigen mir, dass ich gerade etwas denke und lebe, was mir nicht entspricht. 


Und genau da darf und kann ich ansetzen, indem ich mich beobachte, meinen Gefühlen und mir zuhöre, sie wirklich fühle und dann (gegebenenfalls) etwas ändere. 


Wenn ich meine Gefühle im Fokus habe und meine, sie verändern zu müssen, verbiete ich meinen Beschützerinnen zu reden! 


Es geht nie darum, meine Gefühle in den Griff zu bekommen. 

Im Gegenteil: Es geht darum, mich ihnen ganz zu öffnen und so verstehen zu können, was sie mir sagen wollen. 


Sie sind immer für und nie gegen mich, genau so, wie auch mein Leben immer für und nie gegen mich ist. 


Meine Gefühle und das Leben sind nie falsch!

Ich kann sie nur falsch verstehen!


Es gibt nichts Böses, ausser ich benenne es so. 

Das so zu tun, ist allein meine Wahl und nichts anderes!


Emotionaler Schmerz ist, wenn ich meine Gefühle unterdrücke. 

Das tut weh! 

Weil ich so mich selber verleugne!


Indem ich meinen Gefühlen zu vertrauen beginne, sie, und so mich, ernst nehme, übernehme ich auch Verantwortung für sie und mich. 


Indem ich sie verleugnen, unterdrücken und weghaben möchte, versuche ich Verantwortung abzuschieben, mich mir und meinen Bedürfnissen zu entziehen und  die vermeintliche Schuld ins Aussen abzugeben. 

Schuld abgeben heisst Verantwortung abgeben, heisst keine Selbstverantwortung zu übernehmen. 


Selbstverantwortung zu übernehmen heisst, mir und meinen Gefühlen wirklich Platz zu geben, ohne dabei irgendjemanden oder irgendetwas beschuldigen zu müssen. 


Wenn ich die Frage nach der Schuld loslassen kann, kann ich Selbstverantwortung übernehmen!


Veränderung geschieht im Aussen einfach und sowieso, aber nur im Innen kann ich sie auch bewusst steuern und leben. 

Im Innen kann ich wählen, wie ich mit der Veränderung im Aussen umgehen möchte und genau da liegt die Möglichkeit für mich, meine Selbstverantwortung zu übernehmen.


Welche Möglichkeiten ich da haben werde, ist auch wieder meine Wahl!


Je näher ich bei mir bin und je genauer ich meinen Gefühlen und Gedanken zuhöre, desto klarer werde ich erkennen, welche Möglichkeiten ich brauche, um in meine Selbstverantwortung eintauchen und so wirklich leben zu können.  


Es gibt keine schlechten Gefühle!

Gefühle wollen mir immer etwas mitteilen!

Sie wollen mich beschützen.

Gefühle sind in dem Moment, in dem sie da sind, immer richtig für mich! 

Ich darf ihnen immer vertrauen!


Es liegt in meiner Verantwortung, ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, die sie brauchen, um mir sagen zu können, was sie zu sagen haben. 


Denn, sobald sie ihre Aufgabe erfüllt haben, werden sie von alleine wieder gehen. 


Herzlichst 

Katrin





Fremdgesteuert

Mich fremdgesteuert zu fühlen bedeutet, dass ich meine Gedanken nicht kenne.  Denn in letzter Instanz entscheide immer ich, was ich tatsäch...