Samstag, 11. Mai 2024

*Der Sinn des Lebens*

ist genau der, den ich meinem Leben gebe. 

Denn mein Leben ist es, welches mir Sinn gibt. 

Das, was ich gerade lebe, IST im Moment der Sinn meines Lebens!

Das, was ich jetzt gerade erlebe, erfahre, ist das, was ich, meine Seele, mein Leben, gerade für mich geplant haben. 

Das ist die Erfahrung, die ich jetzt machen soll, will, darf, kann, muss.

Es ist egal, welches Verb ich da wähle und wer das so für mich bestimmt hat.

Der Punkt für mich ist, dass ich mich so viel besser fühle mit diesem Denken, als mit der Frage:

„Was ist der Sinn meines Lebens?“


Mein Leben ist der Sinn meines Lebens!!


Und das ist das, was ich für mich Gefühlsarbeit nenne:


Ich denke etwas, was mich mich selber klein, unwichtig, SINNLOS, schwer fühlen lässt.

„Mein Leben macht keinen Sinn, ist sinnlos. Ich bin sinnlos. So wie ich lebe, ist es sinnlos…“


Ich stelle mir die Frage: „Was ist das Gegenteil von diesem Gedanken?“


„Mein Leben ist sinnvoll. Ich bin sinnvoll. So wie ich lebe, ist es sinnvoll!“

Wenn ich das denke, fühle ich mich gross, offen, leichte, SINNVOLL.


Und weil ich mich mit diesem Gedanken so fühle, wie ich es will, nehme ich ihn mit mir mit!


Ich glaube es nicht?

Was lässt mich diesen Gedanken glauben?

Wie muss ich denken, um diesen Gedanken glauben zu können?


Dieses Leben, welches ich jetzt gerade lebe, ist eines von unendlich vielen - so wähle ich zu glauben. �Ich, meine Seele, mein Leben will viele verschiedene Leben erleben, ausprobieren, durchspielen. 

Und dieses Leben, welches ich jetzt gerade lebe, steht jetzt auf „meinem Plan“. 


Ich bin jetzt gerade an einem Punkt, an dem ich mir wieder ganz intensiv die Frage stelle, ob das, was ich bin, lebe und tue sinnvoll ist!

Diese Frage kann mich zum Verzweifeln und unter Umständen nicht weiter bringen. 

Oder ich bin jetzt an einem Punkt, an dem ich mir sagen kann. „Ich habe genau diese Erfahrung so für mich gewählt.“


Wie fühlt sich das an?

Wie lebe ich damit?

Will ich das so?

Will ich so denken und so fühlen?

Will ich so leben?

Will ich meinem Leben diesen Sinn geben?


Und dann kann ich neu wählen. 

Ich wähle den Gedanken, der mir gut tut. 

Einfach für jetzt, für diese Zeit, in der ich gerade drin bin, egal ob Midlifecrisis, Klimakterium, der Moment in dem die Kinder langsam ausfliegen und selbständig werden, …


JETZT ist die Zeit in der ich lebe. 

HIER ist der Ort, an dem ich lebe. 


Und ich anerkenne, dass auch diese Zeit des mich Hinterfragens, den Sinnsuchens, des Zweifelns zu meinem Leben gehört. Immer wieder. 


Und das jetzt gerade Zeit ist, das auch wieder loszulassen, weil es mich von mir und meinem Leben wegtreibt, an einen Ort, an dem ich mich nicht gut fühle, in dem ich nicht leben kann und will. 


Ich wähle neu.

Ich wähle, daran zu glauben, dass mein Leben, der Sinn meines Lebens ist.


Und dazu gehört, dass ich dem folge, was mir Freude macht. 

Und all das, was mir keine Freude macht, ist eine Erfahrung, die ich mir so zurechtgelegt habe, die auch sinnvoll ist, weil und indem ich es erfahre, erlebe und erst so fühlen kann, wie diese Erfahrung für mich ist. 


Je mehr ich eine Erfahrung als solche erkenne und annehme, desto eher kann ich genau diese Erfahrung auch wieder gehen lassen und eine neue wählen. 


Ja ich weiss jetzt wieder, wie es sich für mich anfühlt, mich sinnlos zu fühlen. 


Und ich wähle neu!


Herzlichst Katrin

Fremdgesteuert

Mich fremdgesteuert zu fühlen bedeutet, dass ich meine Gedanken nicht kenne.  Denn in letzter Instanz entscheide immer ich, was ich tatsäch...